Vereinssatzung

Satyananda Yoga Zentrum e.V.

S A T Z U N G

§ 1 Name und Sitz

  1. Der Verein führt den Namen „Satyananda Yoga Zentrum e. V.“
  2. Der Sitz des Vereins ist ab dem 01.02.2019 in 87616 Marktoberdorf.

§ 2 Zweck des Vereins

  1. Ziel und Zweck des Vereins ist die Verbreitung der Satyananda Yoga Lehre als Philosophie und Wissenschaft zu Bildungszwecken und als ganzheitliche Heilmethode zur Erhaltung und Erlangung der körperlichen und geistigen Gesundheit.
  2. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
  3. a) Der Verein führt Vorträge, Seminare und Lehrveranstaltungen durch, die für jedermann zugänglich sind, ohne Rücksicht auf gesellschaftliche Stellung, Vorbildung, Nationalität, Religion und Geschlecht.

    b) Dem Verein ist der „Ananda Verlag“ angegliedert, in dem Bücher und elektronische Medien herausgegeben werden.

  4. Der Verein ist weltanschaulich nicht gebunden, die Mitgliedschaft steht jeder Person offen, die die Ziele des Vereins unterstützen möchte.
  5. Das Geschäftsjahr des Vereins beginnt am 01. Januar eines Jahres.

§ 3 Gemeinnützigkeit

Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürften nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Keine Personen, weder Mitglieder noch Dritte, dürften durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft steht jeder natürlichen oder juristischen Person oder Gesellschaft offen, unabhängig von Religion, Rasse, Staatsangehörigkeit, Geschlecht und gesellschaftlicher Stellung.
  2. Aktive Mitglieder können natürliche Personen werden, die sich aktiv an der Durchführung der Vereinsziele beteiligen. Alle übrigen Personen und Gesellschaften können als fördernde Mitglieder beitreten.
  3. Der Beitritt als Mitglied erfolgt durch Unterzeichnung der Beitrittserklärung. Der Beitritt als aktives Mitglied bedarf zusätzlich eines Aufnahmebeschlusses der Mitgliederversammlung.
  4. Das Mindestalter für die Aufnahme natürlicher Personen ist 18 Jahre.
  5. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt oder Ausschluss. Der Austritt kann jederzeit ohne Angabe von Gründen erfolgen und muss schriftlich erklärt werden. Ausschluss ist möglich durch einen Beschluss der Mitgliederversammlung, wenn ein Mitglied einer Einstellung Ausdruck gibt oder in einer Weise handelt, die mit dem Zweck des Vereins nicht vereinbar ist oder die Erreichung der Vereinsziele gefährden kann. Außerdem kann ein Ausschluss durch Beschluss der Mitgliederversammlung erfolgen, wenn ein Mitglied mit der Zahlung eines Betrages in Höhe von insgesamt drei Mitgliedsbeiträgen in Rückstand ist. Die Behandlung eines Ausschlusses muss auf die Tagesordnung der Mitgliederversammlung gesetzt werden, die darüber entscheiden soll. Dem Auszuschließenden muss die Möglichkeit eingeräumt sein, an der Mitgliederversammlung und der Debatte über seinen Ausschluss teilzunehmen. Bei der Beschlussfassung über den Ausschluss hat der Betroffene kein Stimmrecht.
  6. Der Mitgliedsbeitrag wird auf Vorschlag des Vorstandes durch Beschluss der Mitgliederversammlung festgesetzt.

§ 5 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus dem 1. und dem 2. Vorsitzenden, dem Schriftführer und dem Kassenwart.
  2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf vier Jahre gewählt. Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis sein Nachfolger gewählt ist und seine Amtstätigkeit aufgenommen hat. Die Mitgliederversammlung kann ein Vorstandsmitglied mit der Ausübung zweier Vorstandsämter betrauen.
  3. Der Verein wird durch den 1. und 2. Vorsitzenden gerichtlich und außergerichtlich vertreten. Beide sind jeweils berechtigt, den Verein einzeln zu vertreten. Sofern der Verein durch eine Willenserklärung zu einer Ausgabe von € 2.500,00 oder mehr verpflichtet werden soll, kann die Willenserklärung jedoch nur von beiden Vorsitzenden gemeinsam abgegeben werden.
  4. Die Mitgliederversammlung kann durch Beschluss den 1. und den 2. Vorsitzenden jeweils von den Beschränkungen des § 181 BGB für die Dauer eines Jahres befreien.
  5. Der 1. und der 2. Vorsitzende sind jeweils von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

  6. Dem Vorstand obliegt die Geschäftsführung. Sie umfasst insbesondere:
  1. Anfertigung eines Protokolls von den Vorstandssitzungen, das vom 1. und 2. Vorsitzenden unterzeichnet sein muss,
  2. die Berufung der Mitgliederversammlung mit Aufstellung der Tagesordnung,
  3. die Vorlage des Jahresberichts, der Jahresrechnung und des Haushaltsplans in der Jahresmitgliederversammlung,
  4. das Führen der laufenden Geschäfte des Vereins im Rahmen des Haushaltsplans,
  5. das Eingehen von Verpflichtungen, die nicht im Haushaltsplan vorgesehen sind, unter baldmöglicher Herbeiführung eines Beschlusses der Mitgliederversammlung.

§ 6 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie tritt mindestens einmal pro Jahr zusammen, um insbesondere den Rechenschaftsbericht des Vorstandes einschließlich des Berichts über die wirtschaftliche Situation des Vereins und den Kassenbericht entgegenzunehmen.
  2. Ergänzend zu obiger Ziffer 1) sind weitere Mitgliederversammlungen zu berufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder mindestens 1/3 der Mitglieder die Berufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangen.
  3. Die Einberufung einer Mitgliederversammlung erfolgt in jedem Fall durch den Vorstand und bedarf einer Ladungsfrist von 14 Tagen unter Mitteilung der Tagesordnung. Die Ladung erfolgt schriftlich.
  4. Im Rahmen von Mitgliederversammlungen ist eine schriftliche Stimmabgabe zu den in der Tagesordnung aufgeführten Punkten Mitgliedern, die aus triftigen Gründen nicht anwesend sein können, möglich. Die schriftliche Stimmabgabe muss spätestens drei Werktage vor der Mitgliederversammlung gegenüber dem gesetzlichen Vertreter des Vereins erfolgen.
  5. Die Entscheidungen der Mitgliederversammlung werden mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder gefasst.
  6. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand geleitet. Über ihre Beschlüsse ist eine Niederschrift vorzunehmen, die vom 1. und 2. Vorsitzenden zu unterzeichnen ist.
  7. Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand.

§ 7 Auflösung des Vereins

  1. Die Auflösung des Vereins kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung von ¾ der Mitglieder erfolgen. Eine schriftliche Stimmabgabe bei der Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins ist entsprechend obigem § 6 Ziffer 4 möglich.
  2. Bei einer Auflösung des Vereins soll das Vereinsvermögen für Forschungs- und Ausbildungsarbeit verwendet werden. Die Anfallsberechtigten werden durch Beschluss der Mitgliederversammlung bestimmt.
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